Lohnnebenkosten senken ohne Gehaltsverzicht
bAV, bKV und Sachbezug clever kombiniert: konkrete Hebel fuer 2026.
Ein Bruttogehalt von 50.000 Euro kostet den Arbeitgeber in Deutschland 2026 ca. 60.500 Euro: rund 21 % Sozialversicherungsbeitrag plus U1/U2/Insolvenzgeldumlage. Wer diese 10.500 Euro reduzieren will, ohne dass Mitarbeitende real weniger in der Tasche haben, hat genau drei Hebel.
Hebel 1: bAV-Umwandlung
Jeder Euro Bruttoumwandlung in eine Direktversicherung spart dem Arbeitgeber ca. 21 Cent SV-Beitrag. Bei 100 Euro Umwandlung pro Monat sind das 252 Euro pro Jahr pro Mitarbeitendem. Bei 30 Mitarbeitenden landet man bei rund 7.500 Euro. Der gesetzliche 15-%-Zuschuss frisst davon einen Teil, unterm Strich bleibt ein klar positiver Effekt.
Hebel 2: bKV als Gesamtaufwand
Eine arbeitgeberfinanzierte bKV (z.B. 50 Euro Monatsbudget) loest beim Mitarbeitenden Sachbezug aus, dieser ist ab 50 Euro/Monat steuerfrei. Mitarbeitende sehen einen Mehrwert > 600 Euro p.a., der Arbeitgeber zahlt brutto = netto, ohne SV-Last.
Hebel 3: Sachbezug 50 Euro
Die 50-Euro-Freigrenze ist ein Vollwert-Hebel, aber sie ist eben eine Freigrenze (nicht Freibetrag): 51 Euro = alles lohnsteuerpflichtig. Wer bKV nutzt, sollte den Restraum fuer andere Sachbezuege bewusst kalkulieren.
Konkrete Zahlen liefert unser Lohnnebenkosten-Rechner und der Sachbezugs-Rechner. Weiterfuehrender Fachartikel bei benefit.insure.
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