Was ist ein Mobilitätsbudget, und wie funktioniert es als Alternative zum Firmenwagen?
Ein Mobilitätsbudget ist ein fester Betrag, den Mitarbeitende für verschiedene Verkehrsmittel nutzen können. Ein eigenes Gesetz dafür gibt es nicht. Das Budget setzt sich aus Bausteinen zusammen, die jeweils eigene Steuerregeln haben, zum Beispiel Jobticket, Dienstrad oder Sachbezug.
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Wie ein Mobilitätsbudget aufgebaut ist
Der Arbeitgeber legt einen Betrag pro Monat fest. Mitarbeitende wählen daraus, was sie brauchen. Das kann ein Ticket für Bus und Bahn sein, ein Dienstrad, Carsharing oder ein Zuschuss für Fahrten. Die Abrechnung läuft oft über eine App oder eine Karte.
Welche Bausteine steuerlich günstig sind
Zuschüsse zum öffentlichen Nahverkehr können nach § 3 Nr. 15 EStG steuerfrei sein, wenn sie zusätzlich zum Gehalt gezahlt werden. Ein Dienstrad, das zusätzlich zum Gehalt überlassen wird, ist nach § 3 Nr. 37 EStG steuerfrei. Andere Leistungen können unter die Sachbezugsfreigrenze von 50 Euro im Monat fallen. Diese Grenze teilt sich das Budget mit anderen Sachbezügen wie der bKV.
Für wen es sich lohnt
Gut passt das Budget für Mitarbeitende in der Stadt und für Teams ohne Anspruch auf einen Firmenwagen. Es kann mit anderen Benefits kombiniert werden. Welche Mischung zu Ihrem Betrieb passt, klären wir gemeinsam mit Ihrem Steuerberater.
Quellen
§ 3 Nr. 15 EStG, § 3 Nr. 37 EStG, § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG, § 8 Abs. 4 EStG.